Standorte & Alarme
Inhalt
Was sind Standorte?
Ein Standort ist ein Ort, der für dich relevant ist: z.B. Bienenstand, Garten, Feld oder ein Trachtgebiet. Standorte sind die Basis für Alarme und Benachrichtigungen.
- Warum? GTS und Wetter sind regional. Mit Standorten bekommst du Hinweise passend zu deinen Orten.
- Mehrere Standorte: sinnvoll, wenn du Wanderstände oder verschiedene Klimazonen nutzt.
Standort anlegen
- Öffne Meine Standorte.
- Klicke „+ Neuer Standort“.
- Wähle Position auf der Karte (Marker setzen/verschieben).
- Gib einen Namen und speichere.
Tipp: Nutze eindeutige Namen („Stand Nordhang“, „Wanderstand Raps“, „Garten“) damit Benachrichtigungen sofort klar sind.
Alarm-Typen
BeeHiveMap kennt im Kern zwei Alarm-Klassen:
- GTS‑Schwellen: Alarm, wenn ein GTS‑Wert erreicht/überschritten wird.
- Wetter‑Alarme: Alarm, wenn die Prognosebedingungen passen (Temperatur/Frost/Wind).
Wichtig: Alarme sind Orientierung. Gerade bei Tracht/Flug gilt: Vor Ort prüfen.
Wenn du die Karte lieber visuell nutzt: siehe Overlays erklärt.
Presets nutzen
Presets sind Vorschläge mit sinnvollen Standardwerten, damit du schnell starten kannst:
- Featured: z.B. Honigraum, Schwarmzeit, Winterbehandlung
- Wetter: Flugwetter, Stockkontroll‑Wetter, Frost‑Warnung, Sturm‑Alarm
- Phänologie: Vegetationsbeginn, Haupttracht‑Marker usw.
Nutze die Preset‑Suche („Alarm suchen…“) um schnell Pflanzen/Tasks zu finden.
Benachrichtigungen & Test
Auf der Standortseite kannst du Kanäle aktivieren und testen:
- E‑Mail: Toggle + Test‑Button
- Browser Push: Toggle + Test‑Button (braucht Browser‑Berechtigung)
- App Push: Toggle + „App‑Push testen“
Details dazu: Benachrichtigungen.
Verlauf & Lernen
Der Alarm‑Verlauf unter Benachrichtigungen hilft dir, Alarme zu kalibrieren:
- War ich zu früh? Schwellwert ggf. erhöhen oder Wetterfenster ergänzen.
- War ich zu spät? Schwellwert senken oder häufiger prüfen.
- Regionale Unterschiede: Standorte vergleichen (Tal vs. Hang, Stadt vs. Land).
Wie ein Alarm ausgewertet wird
Ein Alarm bezieht sich immer auf deinen Standort. Technisch wird dafür ein passender Kartenpunkt in der Nähe herangezogen (Raster/Interpolation). Daraus ergeben sich zwei wichtige Effekte:
- 10 km‑Logik: Der Alarmwert ist ein regionaler Wert, kein Sensor direkt an der Beute.
- Mikroklima: Senken, Wald, Stadt, Hanglage können abweichen. Nutze im Zweifel mehrere Standorte (Tal/Hang) oder bestätige vor Ort.
Wetter-Alarme: was genau ist „Temperatur“?
Wetter‑Alarme arbeiten typischerweise mit Tageswerten wie Tageshöchsttemperatur (temp_max), Tagestiefsttemperatur (temp_min) und maximale Böe (wind_max). Das sind Planungsgrößen, die sich gut für „Fenster finden“ eignen.
Beispiel: „Flugwetter“ ist ein Temperatur‑Richtwert. Ob die Bienen wirklich gut fliegen, hängt zusätzlich von Sonne, Wind und Tracht ab (siehe Bienenflug).
Warum bekomme ich nicht jeden Tag eine Meldung?
Viele Alarme sind als saisonale Marker gedacht (z.B. „erste passenden Tage“, „Schwelle erreicht“). Damit du nicht zugespammt wirst, löst ein Alarm typischerweise nicht ständig aus, sondern eher „wenn es erstmals passt“.
FAQ
Ich sehe ein Overlay, aber bekomme keinen Alarm. Warum?
Ein Overlay ist nur eine Kartenansicht. Ein Alarm ist eine gespeicherte Regel an einem Standort. Prüfe: Standort vorhanden, Alarm gespeichert, Kanal aktiv (E‑Mail/Push/App).
Wie wähle ich gute Schwellwerte?
Starte mit Presets, beobachte 1 Saison und passe an deinen Stand an. Der Verlauf in „Benachrichtigungen“ hilft dir dabei.