BeeHiveMap Beta

Wissensbereich: GTS, Phänologie & Imkerei

Datenquellen & Methodik

Open Data Qualität Grenzen Stand: März 2026

Welche Datentypen gibt es?

Typische Open-Data-Quellen

Je nach Land/Region kommen unterschiedliche Dienste infrage. Beispiele:

Transparenz: Welche Quellen konkret in BeeHiveMap verwendet werden, kann sich technisch ändern. Die offiziellste Referenz ist das Impressum.

Wie BeeHiveMap grob rechnet

Wichtig: Das ist eine vereinfachte Beschreibung. Sie soll dir helfen zu verstehen, warum Karten gut sind, aber nie „perfekt“ für jeden Garten.

  1. Raster/Netz: Für die Karte wird ein regelmäßiges Raster (z.B. ~10 km) genutzt.
  2. Vorhersage: Tageswerte wie temp_max (Tageshöchsttemperatur), temp_min (Tiefstwert) und wind_max (max. Böe) stammen typischerweise aus lokalen Vorhersageprodukten (z.B. MOSMIX).
  3. Interpolation: Stationswerte werden räumlich auf das Raster übertragen (z.B. gewichtet nach Entfernung). In Rand-/Bergregionen kann das schwieriger sein.
  4. GTS-Rechnung: Aus Temperaturwerten wird die GTS berechnet und über Tage aufsummiert (inkl. Winterfaktoren).
  5. Overlays/Alarme: Aus GTS und Wetterwerten werden Indikatoren (Overlays) und Schwellwert‑/Wetterfenster‑Alarme abgeleitet.
Warum gerade MOSMIX oft sinnvoll ist

MOSMIX ist ein DWD‑Produkt für lokale Vorhersagen, das Modellinformationen in eine Form bringt, die sich gut für standortbezogene Auswertungen (Tagesmin/max, Windböen) eignet. Für BeeHiveMap ist das praktisch, weil viele Imkerei‑Fragen (Flugwetter, Frost, Sturm) genau solche Tageswerte brauchen.

Aktualisierung & Vorhersagen

In BeeHiveMap (und generell bei Wetter-/Vegetationskarten) ist wichtig, zwischen Ist-Daten und Prognosen zu unterscheiden:

Wenn eine Prognose „springt“, ist das meist kein Fehler, sondern ein normales Ergebnis neuer Modellläufe und neuer Eingangsdaten.

Auflösung & „Warum ist mein Ort anders?“

Kartenwerte gelten für ein Rasterfeld, nicht für einen einzelnen Balkon. Unterschiede entstehen z.B. durch:

Darum ist die beste Nutzung oft: Karte als Trend + kurze Vor‑Ort‑Beobachtung.

Grenzen von Karten & Prognosen

Tipps für die Praxis

  1. Nutze Trends: Mehrere Tage Entwicklung sind oft aussagekräftiger als ein einzelner Wert.
  2. Kombiniere mit Beobachtung: Karte + Blick in die Natur (Blüte, Flug, Boden) ist am stärksten.
  3. Plane mit Puffer: Alarme sind Erinnerungen, keine Garantien.